Kreuzband-OP

iStock_000014874795XSmallDie häufigsten Bandverletzungen innerhalb des Kniegelenks betreffen die Kreuzbänder. Die Kreuzbänder befinden sich paarweise innerhalb des Kniegelenks und sorgen dafür, dass sich die beiden Gelenkteile des Knies weder nach vorne noch nach hinten verschieben. Sowohl das vordere als auch – seltener – das hintere Kreuzband können von einer Verletzung betroffen sein, was zu Schmerzen und Instabilität der Knie führen kann. In vielen Fällen ist ein operativer Eingriff sinnvoll, um einer chronischen Instabilität des betroffenen Gelenks sowie aus der Verletzung resultierenden Schäden an Menisken und Gelenkknorpel vorzubeugen, die unbehandelt zur Entstehung von Arthrose führen könnten.

Diagnose einer Kreuzbandverletzung

Kreuzbandverletzungen entstehen meist beim Sport. Typische Sportarten, bei denen diese Verletzungen auftreten, sind Mannschaftssportarten und sogenannte “Stop-and-Go”-Sportarten, wie z.B. Tennis. Auch beim Skifahren kommt es durch Rotationsbeugebewegungen häufig zu Kreuzbandrissen. Oft ist beim Reißen eines Kreuzbandes ein deutliches Krachen zu hören. Diagnostiziert werden bei einer akuten Kreuzbandverletzung meist ein deutlicher Erguss sowie ein starkes Unsicherheitsgefühl beim Laufen. Nicht immer ist die Kreuzbandverletzung hingegen mit Schmerzen verbunden. Eine Magnetresonanztomographie (MRT) sichert dann die  Diagnose einer Kreuzbandverletzung.

Behandlung einer Kreuzbandverletzung

In einigen Fällen kann eine konservative Therapie der Kreuzbandverletzung mit Entzündungshemmern und Schmerzmitteln sowie intensiver Physiotherapie einer Operation vorzuziehen sein, zum Beispiel bei bestehender Arthrose oder bei älteren Patienten.

Gerade für jüngere, sportlich aktive Patienten empfiehlt sich jedoch ein chirurgischer Eingriff. Ohne Operation drohen besonders bei einer Ruptur des vorderen Kreuzbandes chronische Knieschäden. Welche OP-Methode dabei Anwendung findet, hängt vor allem vom individuellen Befund ab. Die Operation wird in einer Arthroskopie minimalinvasiv durchgeführt. Bei einer Operation wird das Kreuzband durch ein körpereigenes Transplantat aus einer Sehne am Oberschenkel ersetzt. Postoperativ muss intensive Physiotherapie durchgeführt werden, eine volle Belastbarkeit des Knies ist frühestens nach vier Wochen gegeben, Sportfähigkeit je nach Sportart nach drei Monaten.

Wir führen diesen Eingriff nicht ambulant durch, kooperieren jedoch eng mit Kollegen aus München und Regensburg, welche auf die Operation von Kreuzbandrissen spezialisiert sind und können Sie kompetent über die Vorgehensweise aufklären.

Risiken und mögliche Nebenwirkungen des Eingriffs

Risiken können auch bei einer Kreuzband-OP nicht vollständig ausgeschlossen werden. Zu den möglichen, unerwünschten Folgen gehören Wundheilungsstörungen, Entzündungen oder die Verletzung von Nerven und Gefäßen.

Haben Sie Fragen zum Thema Kreuzband oder wünschen Sie einen Beratungstermin in unserer Praxisklinik in Rottach-Weißach? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular.


 
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