Hämorrhoidenbehandlung

Zimmermann 1Nahezu jeder Zweite über 50 leidet darunter, trotzdem sind symptomatische Hämorrhoiden eine tabuisierte Erkrankung. Zwar ist das fortschreitende Hämorrhoidenleiden weitgehend harmlos, nichtsdestotrotz können damit einhergehende Beschwerden wie Afterjucken, Blutungen im Afterbereich, Stuhlschmieren oder das Gefühl unvoll- ständiger Entleerung nach dem Stuhlgang die Lebensqualität zum Teil stark beeinträchtigen. Die Symptome treten zum Teil auch bei gefährlicheren Erkrankungen auf, weshalb bereits kurze Zeit nach Auftreten der ersten Symptome eine gründliche Untersuchung stattfinden sollte.

Diagnose von Hämorrhoiden

Nach einem ausführlichen Arztgespräch findet eine Untersuchung statt, bei der Damm und Analregion mit Hilfe von Instrumenten betrachtet werden und der Enddarm ausgetastet wird. Gegebenenfalls kann eine ergänzende Darmspiegelung sinnvoll sein, um den gefährlichen Darmkrebs als Ursache für die Symptome auszuschließen.

Behandlung von Hämorrhoiden

Mehrere Optionen zur Behandlung von Hämorrhoiden stehen zur Verfügung, darunter auch nicht-operative. Allerdings handelt es sich bei der operativen Entfernung um die einzige ursächliche Therapie, die einen langfristigen Behandlungserfolg ermöglicht. Werden die Hämorrhoiden hingegen nicht entfernt, neigen sie dazu, sich immer weiter zu vergrößern und zu immer stärkeren Beeinträchtigungen zu führen. Gegebenenfalls kann bei einer Hämorrhoidenerkrankung in einem frühen Stadium ein minimalinvasiver Eingriff, die sogenannte Sklerosierung, bei der eine lokal begrenzte Entzündung zu einer Verkleinerung der Hämorrhoiden führt, sinnvoll sein.

Operative Behandlungen von Hämorrhoiden finden ambulant in unserer chirurgischen Praxisklinik in Rottach-Weißach statt. Die Wahl der OP-Methode hängt dabei vom individuellen Befund ab. Der Eingriff dauert etwa 30 bis 45 Minuten. Bereits 1 bis 2 Stunden nach dem Eingriff können die Patienten nach Hause gehen. Eine aufwändige Nachsorge ist in der Regel nicht erforderlich, allerdings sollten Patienten sich eine Woche nach dem Eingriff schonen, die Arbeitsunfähigkeit beträgt je nach Tätigkeit 1 bis 2 Wochen. Geachtet werden sollte nach einem operativen Eingriff auf sorgfältige Analhygiene, die zur schnelleren Wundheilung beiträgt. In den ersten Tagen erleichtert ein Sitzring die Beschwerden.

Risiken und mögliche Nebenwirkungen des Eingriffs

Keine Operation ist gänzlich frei von Risiken. Auch bei der operativen Entfernung von Hämorrhoiden können Nebenwirkungen wie Schmerzen, Blutungen, eine Einengung des Analkanals, Wundheilungsstörungen oder Entzündungen auftreten. Darüber hinaus kann es in einzelnen Fällen zu einer erneuten Entstehung von Hämorrhoiden, einem sogenannten Rezidiv, kommen.

Haben Sie Fragen zum Thema Hämorrhoiden oder wünschen Sie einen Beratungstermin in unserer Praxisklinik in Rottach-Weißach? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular.

 


 
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