Analfissur

Zimmermann7Bei der Analfissur (auch „Afterriss” genannt) handelt es sich um einen schmerzhaften Riss in der empfindlichen Haut des Analkanals. Es kommt zu Schmerzen und Brennen beim Stuhlgang, aber auch Symptome wie Juckreiz und Verstopfung können auftreten. Es wird zwischen akuten und chronischen Analfissuren unterschieden. Während akute Fissuren zum Teil von selbst verheilen, ist bei chronischen Geschwüren die Intervention eines Arztes notwendig. Da Blut im Stuhl, Verstopfungen und Verdauungsprobleme allerdings auch auf andere, weitaus gefährlichere Erkrankungen hinweisen können, sollte bei diesen Symptomen immer eine Abklärung ihrer Ursachen stattfinden.

Diagnose einer Analfissur

Bei der Diagnose einer Analfissur werden zunächst in einem Gespräch die Symptome abgeklärt. Anschließend findet eine Untersuchung des äußeren Analbereichs statt. In der Regel sind keine Instrumente notwendig, um den Einriss in der Analhaut zu entdecken. Wenn bei der äußerlichen Untersuchung keine Fissur zu sehen ist, wird der Analkanal unter lokaler Betäubung von innen ausgetastet. Bei dieser Untersuchung treten in der Regel keine Schmerzen auf.

Behandlung einer Analfissur

Die Wahl der Therapie richtet sich nach dem individuellen Befund. Während leichte Risse in der Analhaut sich gut mit betäubenden Salben und Zäpfchen sowie einer Ernährungsumstellung in den Griff bekommen lassen, kommen bei chronischen Analfissuren Wirkstoffe wie Glyceroltrinitrat oder Nifedipin zum Einsatz, die für eine Entspannung des Schließmuskels sowie eine bessere Durchblutung sorgen.

In einigen Fällen ist dagegen eine Operation das Mittel der Wahl. Wenn nach einer Analfissur vorgewölbte Narben zurückgeblieben sind, wird mit einer sogenannten „Fissurektomie” vernarbtes Gewebe schonend abgetragen.

Operative Behandlungen von Analfissuren finden ambulant in unserer chirurgischen Praxisklinik in Rottach-Weißach statt. Die Wahl der OP-Methode hängt dabei vom individuellen Befund ab. Der Eingriff dauert etwa 30 bis 60 Minuten. Bereits 1 bis 2 Stunden nach dem Eingriff können die Patienten nach Hause gehen. Eine aufwändige Nachsorge ist in der Regel nicht erforderlich. Warme Sitzbäder und eine sorgfältige Analhygiene können den Heilungsprozess unterstützen.

Risiken und mögliche Nebenwirkungen des Eingriffs

Geringe Risiken sind immer mit einem chirurgischen Eingriff verbunden. Zu den möglichen, unerwünschten Folgen einer Analfissur-OP gehören schmerzhafte Wundheilungsstörungen, Entzündungen oder, in sehr seltenen Fällen, eine starke Vernarbung.

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