Leistenbruch-OP

iStock_000021512027XSmallUnterschiedliche Ursachen können einem Leistenbruch zugrundeliegen. Dazu gehören beispielsweise eine angeborene Bauch- wandschwäche sowie wie körperliche Schwerstarbeit, die eine Erhöhung des Bauch- innendrucks mit sich bringt, ebenso wie beispielsweise chronischer Husten. Eine Schwellung im Leistenbereich und Druckgefühle oder plötzlich auftretende, starke Schmerzen sind typische Symptome eines Leistenbruchs. Ist der Darm durch den Bruch eingeklemmt, kann es zu einem Absterben des Gewebes oder zu einem Darmverschluss kommen. Da diese Komplikationen eines Leistenbruchs lebensgefährlich sein können, ist bei Verdacht auf einen Leistenbruch eine umgehende Untersuchung und ggf. ein chirurgischer Eingriff notwendig.

Diagnose eines Leistenbruchs

Bei der Diagnose eines Leistenbruchs stehen zunächst das ausführliche Arztgespräch sowie eine körperliche Untersuchung ohne Hilfsmittel im Vordergrund. Die Symptome eines Leistenbruchs sind relativ eindeutig. Dazu gehören eine Ausbeulung in der Leistengegend, Schmerzen beim Heben und Husten, sowie allgemein bei einer Kontraktion der Bauchmuskeln. Diese Symptome gehen in liegender Position zurück. Des Weiteren erfolgt eine Ultraschalluntersuchung, wo der Bruch in den meisten Fällen gut dazustellen ist. Bei unklaren Fällen kann der Einsatz einer Magnetresonanztomopgraphie (MRT) sinnvoll sein.

Behandlung eines Leistenbruchs

Um einen Leistenbruch zu behandeln, kommen ausschließlich chirurgische Verfahren in Frage. Eine zeitnahe Operation ist deshalb wichtig, weil es andernfalls zu gefährlichen Komplikationen kommen kann, die einen größeren Eingriff nach sich ziehen können. Für die Behandlung von Leistenbrüchen stehen neben sogenannten offenen OP-Verfahren auch minimalinvasive Techniken zur Verfügung, bei denen ein Netz für den Verschluss der Bruchpforte verwendet wird. Welche OP-Methode in einem konkreten Fall zur Anwendung kommt, hängt von der individuellen Ausprägung ab.

Operative Behandlungen von Leistenbrüchen finden ambulant in unserer chirurgischen Praxisklinik in Rottach-Weißach statt. Die Wahl der OP-Methode hängt dabei vom individuellen Befund ab. Der Eingriff dauert etwa 40–60 Minuten. Bereits 1 bis 2 Stunden nach dem Eingriff können die Patienten nach Hause gehen. Eine aufwändige Nachsorge ist in der Regel nicht erforderlich, allerdings sollten Patienten sich eine Woche nach dem Eingriff schonen und für eine Dauer von sechs Wochen auf das Heben schwerer Lasten und schwere körperliche Belastungen verzichten. Die Arbeitsunfähigkeit beträgt je nach Tätigkeit 2 bis 3 Wochen. Nach frühestens vier Wochen können leichte Sportarten wieder aufgenommen werden.

Risiken und mögliche Nebenwirkungen des Eingriffs

Keine Operation ohne Risiko. Minimieren lassen sich die Risiken einer Leistenbruch-OP, wie beispielsweise bleibende Missempfindungen, Bewegungseinschränkungen und Beschwerden beim Geschlechtsverkehr, durch die Wahl eines erfahrenen Operateurs. So achten wir bei Herniotomien in unserer chirurgischen Praxisklinik darauf, dass sensible Gewebsstrukturen geschont werden.

Haben Sie Fragen zum Thema Leistenbruch oder wünschen Sie einen Beratungstermin in unserer Praxisklinik in Rottach-Weißach? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular.


 
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