Mittelhandfraktur

iStock_000008249417XSmallKnochenbrüche im Bereich der Mittelhand, d.h. oberhalb der Handwurzel und unterhalb der Fingergrundgelenke, werden auch als “Mittelhandfrakturen” bezeichnet. Mittelhandfrakturen sind oft eine Folge von Stürzen. Auch nach einem Hieb, wie beispielsweise beim Boxen, kann es zu Knochenbrüchen der Mittelhandknochen kommen. Je nach Befund wird bei einer Mittelhand- fraktur einer operativen Behandlung gegenüber einer konservativen Behandlung – in der Regel Ruhigstellung mittels Gips – der Vorzug gegeben. Besonders bei offenen Frakturen ist ein chirurgischer Eingriff notwendig, um Infektionen zu vermeiden.                                                      

Diagnose einer Mittelhandfraktur

Diagnostiziert werden Mittelhandfrakturen mit Hilfe von Röntgenaufnahmen, mit denen die genaue Lokalisierung und die Art des Bruches bestimmt werden kann. Außerdem kommt es bei einer Mittelhandfraktur zu Schmerzen und Schwellungen sowie einer Bewegungseinschränkung des betroffenen Fingers. Blutergüsse können auftreten. Darüber hinaus werden bei einer Mittelhandfraktur auch Durchblutung, Sensibilität und Motorik an der Bruchstelle überprüft.

Behandlung einer Mittelhandfraktur

Nicht in jedem Fall ist ein chirurgischer Eingriff zur Therapie einer Mittelhandfraktur notwendig. Bei unverschobenen Brüchen kann es ausreichen, die Hand mit Hilfe einer Gipsschiene vorübergehend zu fixieren.

Liegt eine offene Mittelhandfraktur vor oder ist ein Gelenk betroffen, muss meistens ein chirurgischer Eingriff stattfinden. Ob eine Operation sinnvoll ist, kann erst nach eingehender Untersuchung festgestellt werden. Welche Operationsmethode bei einer Mittelhandfraktur Anwendung findet, hängt vom individuellen Befund ab.

Operative Behandlungen von Mittelhandfrakturen finden ambulant in unserer chirurgischen Praxisklinik in Rottach-Weißach statt. Der Eingriff dauert etwa 40 bis 60 Minuten. Bereits 30 bis 60 Minuten nach dem Eingriff können die Patienten nach Hause gehen. Eine aufwändige Nachsorge ist in der Regel nicht erforderlich, je nach Befund kann allerdings eine Ruhigstellung der betroffenen Hand mit einer Gipsschiene notwendig sein. Krankengymnastik trägt etwa vier Wochen nach einer OP einer Mittelhandfraktur zu einer Bewegungsverbesserung und erneuten Kräftigung der Muskeln bei.

Risiken und mögliche Nebenwirkungen des Eingriffs

Zwar handelt es sich um einen in der Regel unkomplizierten Eingriff, doch können Risiken auch bei einer Operation einer Mittelhandfraktur nicht vollständig ausgeschlossen werden. Zu den möglichen, unerwünschten Folgen gehören Wundheilungsstörungen, Entzündungen oder die Verletzung von Nerven und Gefäßen.

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