Hammerzehen-OP

iStock_000016269104XSmallHammerzehen sind eine der am häufigsten auftretenden Deformitäten im Bereich der Füße. Oft resultiert diese klauenartige Verformung der Zehen daraus, dass über Jahre falsches Schuhwerk getragen wird oder ein Spreizfuß oder eine rheumatische Erkrankung vorliegen. Oft gehen Hammerzehen mit Schmerzen im Bereich der Fußballen und Problemen bei der Anpassung des richtigen Schuhwerks einher. Mit einem operativen Eingriff können Hammerzehen sehr gut korrigiert werden.

Diagnose von Hammerzehen

Hammerzehen zeichnen sich durch eine Fehlstellung im mittleren Zehengelenk aus. Bei der Diagnose werden nach einem Arztgespräch die Zehen ohne Zuhilfenahme von Instrumenten untersucht. Dabei wird auch darauf geachtet, ob die krallenartig gekrümmten Zehen sich bewegen lassen oder starr in ihrer Fehlhaltung verbleiben. Druckbeschwerden und Schmerzen sind typische Symptome von Hammerzehen, die während der Untersuchung zu diagnostizieren sind. Auch Röntgenbilder werden erstellt, um die genaue Art der Fehlstellung festzustellen und somit auch das operative Vorgehen besser planen zu können.

Behandlung von Hammerzehen

Nicht in jedem Fall ist ein chirurgischer Eingriff notwendig, um Hammerzehen zu korrigieren. Gegebenenfalls reicht auch der Einsatz konservativer und orthopädischer Mittel wie beispielsweise spezieller Schuheinlagen aus.

Ein chirurgischer Eingriff kann in einigen Fällen sinnvoll sein, zum Beispiel dann, wenn das betroffene Zehengelenk versteift ist. Um das richtige operative Verfahren zu wählen, ist es notwendig, die Zehenlänge, die Abstände zwischen den Zehen und ihre Beweglichkeit zu ermitteln. Welche Operationstechnik zum Einsatz kommt, hängt vom individuellen Befundbild ab.

Operative Behandlungen von Hammerzehen finden ambulant in unserer chirurgischen Praxisklinik in Rottach-Weißach statt. Die Wahl der OP-Methode hängt dabei vom individuellen Befund ab. Der Eingriff dauert etwa 45 bis 60 Minuten. Bereits 1 bis 2 Stunden nach dem Eingriff können die Patienten nach Hause gehen. Eine aufwändige Nachsorge ist in der Regel nicht erforderlich, allerdings sollten Patienten für eine Dauer von etwa zwei bis drei Wochen spezielle Vorfußentlastungsschuhe tragen. Je nach Tätigkeit kann die Rückkehr in den Beruf nach etwa zwei bis höchstens vier Wochen stattfinden. Fußgymnastik trägt nach dem Eingriff zu einer erneuten Kräftigung der Muskeln bei und beugt einer erneuten Versteifung des operierten Gelenks vor.

Risiken und mögliche Nebenwirkungen des Eingriffs

Geringe Risiken sind immer mit einem chirurgischen Eingriff verbunden. Zu den möglichen, unerwünschten Folgen einer Hammerzeh-OP gehören Wundheilungsstörungen, Entzündungen oder Nachblutungen.

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